Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
46
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sie trugen Schnurbärte und hatten etwas Wilderesin der Miene. Der armen Silpelit wollte ein we-nig bangen, aber alsbald ließ sich fernher eine sanfteMnsik vernehmen, fast wie der Ton den man oftplözlich bei stillen Nächten hört, wenn ein leichtesLüftchen sich durch Schilf schleicht oder in einemüber Kiesel hintanzendc» Bächlein plätschert. Undsiehe, ans der Oeffnnng des Bodens kam ein präch-tig gekleideter Elfe von edcli» Ansehen. Die Köni-gin fuhr znrnk, Pipali rieb sich die Augen, Trippsah hinter Pipalis Schalter hervor nnd Schnipprief, indem er sic in den Arm kneipte, verwundertaus:beim neusten Stern, das ist Prinz von Fai-senheim!"

Die arme Silpelit schaute wieder hin und ihrkleines Herz schlug unter der Bieneufliigclschnür-brust als ob cs zerspringen wollte. Der Prinz hatteeinen wehmüthigen Ausdruk und sezte sich abseitsvon dem Gelag, indem er in tiefen Gedanken aufden Rhein niedersah.

Ah!" flüsterte Silpelit sich zu:denkt er aumich?»

In diesem Augenblik zog der Prinz eine kleine,aus einer dünne» Binse gehöhlte Flöte hervor undfing an eine klagende Weise zu spielen. Silpelithörte mit Eutzüken zu: in ihren Landen hatte erdiese Melodie gelernt.

Als das Mnsikstük zu Ende erhob sich der Prinz,trat aus die Schmausenden zu und entsandte sie mit