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und jede» Angenblik wandte er sich von den Andern,ihr süße Liebesschwüre ins Obr zn lispeln.
„Hui!" erwiederte das glänzende Fräulein vonFalkcnverg: „welch Weib darf Deinen Worten glau-be»? Schwurst Du nicht dieselben Schwüre, gelob-test Du nicht dieselbe Liebe an Jda, Lodens schöneTochter? und erst drei kurze Monden sind über ihrGrab biugezogen-"
„Bei meiner Seligkeit:" rief der junge Herrvon Adens,cini, „Du thust Deiner Schönheit entsez-ljches Unrecht. Jda? wahrlich Du spottest meiner;ich die Tochter Lodens lieben! wie war ich da Dei-ner noch würdig? Ein paar freundliche Worte, hieund da ein fluchtiges Zulächeln — das ist die ganzeLiebe, die Adenheim für Jda empfand. Wars meinFebler, wenn das arme Närrchen solche Alltagshöf-lichkeiten falsch auslegte? Nein, Thenerste, Liebehat dies Herz nur für Dich empfunden."
„Und wie?" fragte das Fräulein von Falken-berg, indem sie ihren zarten Leib von AdenbeimsArm umschlingen ließ: „trauertest Du nicht nm ih-ren Verlust?"
„Nun ja, in der ersten Woche; aber in DeinenHellen Angen fand ich bald Trost."
In diesem Augenblik war es Adenheim, als hör'er hinter sich'einen tiefen Seufzer. Er wandte sichum, erblikte aber nichts als einen leichten Nebel,der allmälig zerfloß und in der Entfernung verschwand.Denn hatte Jda Ursache fleh erkennen zn geben?