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zu einander auf eine so strenge Probe, als eine ge-meinschaftliche Wanderung !" bemerkte Bane. „Dasewige Beisammensein, dem man auf keine Weiseentgehen kann, die Kettung an Personen die «nsgern heiter sähen in Augenbliken der Uebellaune unddes Ueberdrnsses — wahrlich eine strenge Frcund-schaftprüfung! Eine Postchaise muß schon mancheIntimität zu Tod gerüttelt haben!"
„Sie sprechen sehr anschaulich, lieber Vater,"bemerkte Gertrud lachend; „und, wie ich vcrmuthe,ein Bischen im Wunsch uns zu verspotten. Aberernsthaft, ich denke mir das Reisen wie das Lebenund glanbe gute Menschen werden einander stets an-genehme Gefährten sein."
„Gute Menschen, meine Gertrud?" fragte lä-chelnd Vane. „Ach ich fürchte die guten langwei-len einander gerad ebenso sehr, wie die schlimmen.Was sagen Sie, Trevylyan, würde die Tugend ineigener Person eine angenehme Reisegefährtin vonParis nach Petersburg sein? —Ah, ich merke Sie be-absichtigen die Partie Gertruds zn nehmen. Wie,wenn ich, da Geschichten doch so an der Tagesord-nung bei Euch sind, eine Geschickte erzälte, auswelcher Ihr ersehen würdet daß die Tugenden wirk-lich einmal den Versuch einer Reise machten: wolltIhr mir versprech.u, die Moral meiner Erzälungzn beherzigen?"
„Ach lieber Vater, nichts über eine Geschichte!"rief Gertrud; „besonders von Ihnen, der uns aul