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Mit einem Fluch zwischen den Zähnen legteGerald die Hand an den Degen. Im Augcnblikwar auch meine eigene Klinge halb heraus, als,uns zur Rettung von der Schuld blutigen Zwistes,Schritte ertönten und eine Anzahl Bedienten, mitden traurigen Obliegenheiten für die bevorstehendeCercmonie beschäftigt, auf der gcgcnübcrstehcndenGallcrie in schwarzen Mäntel langsam vorüberzog. Uns Beide vielleicht brachte diese Unterbre-chung wieder zu Sinnen, denn Beide riesen wirbeinah in Einem Athem und beinah mit denselbenWorten: „diese Art unfern Streit zu schlichtenpast nicht für uns." Damit wandte sich Geraldlangsam von mir, stieg die Treppe hinab undverschwand.
Die Bcisezung fand bei Nacht statt: ein an- -sehnlicher Zug von Hintersassen und Bauern schloßsich an. Armer Oheim! Kein Aug blieb umDeinetwillen troken als die Augen Deines eige-nen Hauses. Hoch, prächtig, stolz, in der Machtund Majestät seiner überragenden Gestalt, standGerald da, bereits die Würde und Herrschaft im Ge-sicht, die, offen gesagt, ihm so wol ließen. Das Antlizmeiner Mutter war von mir abgewandt, aberihre Stellung zeigte daß sie gänzlich in Gebetversunken war. Was mich betrift, so schien meinHerz verhärtet: nicht vermocht' ich so vielen frem-den Gaffern die Empfindungen hinzuwerfcn, dieich selbst vor Denjenigen, die ich am meisten lieb-