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erischcn Räuber meiner Rechte vor mir, und hörtewie dieser Feind mir von Beihilfe in der Unter-suchung vorsprach, die ihn des niedrigsten, wennnicht des schwärzesten, menschlichen Verbrechensüberführen sollte- Zudem lag in dem gehaltenenund doch anmaß liehen Ton seiner Stimme etwas,das mich nur allzu deutlich au unfern langen Haßerinnerte, so daß michs vor Abscheu wie ein Flc-bcrfrvst übcrlicf. Ich wandte mich ab, um Jso-ren meinen Eid nicht zu brechen, wozu ich einestarke Versuchung fühlte, und sagte mit so vielRuhe als mir möglich war: „in der Sache wird,hoff ich, nicht das Zeugnis: eines Mitschuldigennvthig sein, und jedenfalls möcht ich einem Men-schen, den meine Uebcrzeugung verdammt, fürkeine Hilfe in seiner eigenen Verurthcilung ver-pflichtet sein."
Gerald stierte mich an: „Wärst Du nichtmein Bruder," sprach er mit leiser Stimme, „sowürde ich Dich für eine Berichtigung, die meinenNamen also entehrt, todt zu meinen Füßen niederstrckeu."
„Ein Mustcrzug von Bruderliebe," cntgeg-nete ich mit verächtlichem Gelächter, während dieZornglut in meinem Aug tausendfach grimmigerwar als blose Verachtung: „ein Mnsterzug vonBruderliebe der Dich abhält diese lezte Gunstan Das anzureihen, womit Du mich schon beschenkthast!"