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mit dem stolzen Wappenschmnk unseres Hausesdurchwirkte Bahrtuch lag über dem Sarg — um-geben von den Lichtern, die in dem alterthümli-chen Gemach einen glanzcndern aber unheimlichernTag als gewöhnlich verbreiteten, saßen die gcmic-thcten Wächter des Verstorbenen.
Ich hieß sic Weggehen, kniete neben dem Sargnieder und gab mich dem lczten Ausbruch meinesSchmerzes hin. Endlich erhob ich mich und woll-te eben in mein Zimmer zurükkehren, als Geraldmir entgegen kam.
„Morton," sprach er, „ich gestchDir, ich selbstbin wie verdnzt über das Testament des Oheims.Ich komme nicht Dir Anerbietungen zu machen —Du würdest sie doch nicht annehmen; — ich kommnicht mich zu rechtfertigen — cs ist unter meinerWürde; auch sind wir nie wie Brüder gewesenund kennen keine brüderliche Sprache. — Aber ichkomm Dich um Zurüknahme des finstern, grundlosenVerdachts zu bitten, den Du gegen mich gcaussert,und Dich zu versichern daß wenn Du Zweifel indie Echtheit des Instrumentes sczest, ich, weitenrfernr Dir Hindernisse in Weg zu legen, Dichin der beabsichtigten Untersuchung unterstüzen unddie gesczlichen Ausgaben dafür mit Dir tragenwill."
Nur mit Schwierigkeit vermocht' ich wahrenddieser Worte Geralds meine Entrüstung zu unter-drükcn. Ich sah den Verfolger Isoras, den trüg-