IZÜ
nkge. „Ich will verwünscht sein, wenn mirs nichtist als bätt' ich jezt, da Du bei mir bist, dengrimmigen Feind bezwungen. Aber was soll Das,mein Junge? — Thronen — Thränen — na, wederder kleine Sid noch Rochestcr würden mir Das jegeglaubt haben und hätt ich darauf geschworen!Heitre Dich auf — heitre Dich auf."
Doch gewahrend daß ich nur um so mehrweinte und schluchzte, fuhr der Oheim nach einemkurzen Stillschweigen in dem etwas bilderreichenTon, den der Leser schon hie und da an ihm be-merkt hat, und welcher vielleicht Folge seinerdramatischen Studien war, also fort:
„Nein, Morton, worüber trauerst Du? —daß das Alter endlich seinen Bündel Schmerzenund Mühen abwirft und nicht länger auf seinemharten Weg daher ächzt, wo es nur kalten Blikenund unfreundlichen Grusen begegnet, weil Wirthund Reisckumpan des nämlichen Gesichtes überdrüs-sig werden, und das ausgelecrte Herz keinen Spasund kein Lächeln mehr hat um die Rechnung da-mit zu bezalcn? Nein, nein, last den armenHausirer seinen schweren Pak abschütteln und ent-schlafen. Aber es freut mich daß Du gekommenbist: ein einziger Deiner freundlichen Vlike zu denabgenuztcn Sprüchlein und Wizen Deines Onkelsist mir lieber, als all die langen Gesichter um michher, ausgenommen die GcgcnwartDcincr Mutter."'