Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
126
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müthiges Vergnügen für die dürren, harten Nach-gedanken des spätem Lebens, das« man einmal sogeliebt worden ist, und man wundert sich im Bcwust-sein Dessen, was man jezt ist, wie es je habe so seinkönnen! Solche Liebe ist nie für die spätem Jahregemacht! Sie hätte nie in das gemeine kalteFlußbett des gewöhnlichen Treibens cinströmcn,nie mit den kleinen Sorgen und nieder» ßwekcnsich verbinden können, welche der Liebe all Der-jenigen früher oder später znfallen, die lang mit-einander ans dieser schmuzigcn, höchst irdischenErde leben! Wir hatten für Andere kein Atomvon der Fülle unserer Zärtlichkeit erübrigt. Wirknikten mit jedem Scbärflcin ans diesem uner-schöpflichen Schaz, Es würde mir die Seele dnrch-bort haben, hätt' ich Jsoren einem andern Men-schen zulächeln sehen. Ja ich weiß nicht ob, fallswir Binder gehabt, ich nicht ans mein eigenesKind eifersüchtig gewesen wäre! War dies eineselbstische Liebe? Ja sie war gänzlich, vollkommenselbstsüchtig; aber sie war es nur durch ihr Ueber-maß geworden; keine Selbstsucht ans einer nie-driger!'. Sphäre her bcflekte sie. Cs gab nichtsauf Erden, das wir einander nicht auf den lei-sesten Wunsch hin geopfert haben würden. Sovollkommen waren mein Glük und Jsora znsam-mcngcflvchteik, daß ich mir keine auch nur augcn-bliklichc Vorstellung von dem erster» machen konnte,womlt Leztcrc nicht zusammcnhing. War eine svl-