keine gröscrc Aehnlichkcit mit unserem menschli-chen und irdischen Zustand denkbar ist, als daspeinliche Verhältnis; der geopferten Fliegen. Jäh-lings sehen wir uns in das grose Gewcb, die Welt,verfangen, und wie das Thierchcn beim erstenHercinbruch eines ähnlichen Nothwendigkcit-Zu-falls verdnzt still hält und nur nach und nach zurvollen Empfindung seiner Lage erwacht, so bleibenauch wir anfangs scheu und verwirrt in dem um-drängendcn Nez, noch unkundig der Mühsale ringsum uns her, und des hcimtükischcn, schwarzen,unversöhnlichen Feindes, der dort im Winkellauert und seinen Sinn zum Voraus an unsererVernichtung labt. Plözlich kommen wir zur Be-sinnung, — bewegen uns, zappeln, und das Schik-sal, jener Feind — die alte Erzspinne, deren Ma-gen kein Mas; kennt, heftet jczt eines ihrer vie-len Angen auf uns, und läst uns ein Stük ihresscheuslichcn, grimmigen Gesichts sehen. In stum-mem Schreken halten wir an — wir bliken aufdas grausige, nur unvollkommen wahrnehmbareGespenst, — das Nez hört auf zu zittern, und derhinterlistige Feind zieht sich still in seinen Winkelzurük. Jezt sangen wir wieder an zu athmen, wirprüfen den unheimlichen Boden unter uns — be-hutsam treten wir darauf vorwärts, und vonNeuem schreitet das schauderhafte Ungethüm unsentgegen. Abermals halten wir an — der Feindzieht sich nicht zurük, sondern bleibt stehen und
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