Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
100
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folge dem AuSspruch all seiner Bekannten, einausnehmend gntmüthigcs, menschliches und wvl-wollcndes Wesen war, und eS will daher uns ern-sten, nüchternen Mitgliedern des unphilosophi-schcn Haufens etwas seltsam bedünken, daß dieKämpfe und Schreien jener beflügelten Geschöpf-chen dem guten Mctaphysikcr unter einem so lä-cherlichen und unterhaltenden Gesichtspunkt er-scheinen konnten. Für meinen Thcil glaub ichjedoch, dieser fantasiereiche, ungebundene Denkersah in den umgarnten Fliegen nichts als ein le-bendiges Gleichnis; eine natürliche Erläuterungseiner beliebten Vorstellung von der Nothwendig-kcit, und er darf wegen des Wolgefallens, womiter ans die gequälten Abbilder seiner Lehre hin-bliktc, nicht für grausamer geachtet werden, alsLustan, wenn er mit dichterischem Vergnügen ausden manigfachen sinnreichen Todcsarten verweilt,womit dieser Grosinqnisitor in Versen eine Ab-wechselung in den einfachen Akt des Sterbens zubringen sucht. DemDichtcr war der hingcschlachtcteKrieger nur ein episches Zierat, dem Philosophendie gemordete Fliege nur eine metaphysische J'llir-firation. Denn ohne Fatalist oder Schüler Bene-dikt Spinosas zu sein, muß ich gestehen, daß mir

sclir ernstlich gegen die ihm gemachten Vorwürfe,wie Atheismus u. s. s.

Oer Herausgeber.