Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
91
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irgend einmal ans seiner Reise durch jenes Landder Schwächen, das wir Civilisation nennen, die-sen stillen Weg gemacht?Ich wollte gegen dasVergnügen gcsu nd zu werden, jeden Tag krankscin^ sagte eines Morgens Fvntcnclle mit seinergewöhnlichen Naivität zu mir. Wer aber wolltenicht krank sein um des bloscn Vergnügens derKrankheit willen, falls er von Derjenigen ver-pflegt würde, die er am meisten auf der Weltliebt?

Doch der obigen Bemerkung gemäß werd ichbei diesem köstlichen Abschnitt meiner Vergangen-heit,, meinem Krankenbett und meiner Genesung,nicht verweilen. Ich gehe zu einem Abend über,an welchem ich von Jsoras Lippen ihre ganze Ge-schichte vernahm, ausgenommen was sich auf denwirklichen Namen des Menschen bezog, dessenVerfolgungen den kleinen Roman in ihrem unschul-digen reinen Leben ansmachtcn. An jenem Abend wie wol erinnere ich mich seiner noch! wa-ren wir allein; immer noch schwach und hin-fällig lag ich auf dem Sofa neben dem halb ge-öffneten Fenster, und die stille Abcndluft ans derersten Kindbeit des Lenzes weht frisch, die Ah-nung schimmernder Wälder und neu geborenenWiesengrüns in sich tragend, an meine Wange.Einer nach dem andern fingen die Sterne, wieKinder des Himmels und der Dämmerung, anin ihr nächtliches Dasein aufzublühen; und durch