Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
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in ihrer frcnndloscn, gänzlich verlassenen LageManches, was einerseits ihren Stolz hcrvorricfund ihrem von Natur so sanften, zarten Gcmütheinen störrischen Zug gab, andererseits aber michgeneigter machte in Wunsche cinzugchen, die ichfür unvernünftig hielt, williger die solchen Um-ständen schuldige Zartheit und Schonung in Be-tracht zu ziehen, als auf Opfern zu bestehen, dieich in einer glüklichcrn Lage der Geliebten alsein mir gednrcndcs Recht angesehen haben dürfte.Noch weniger geneigt ihrer Foderung zu widerstre-ben und mich der dadurch verwirkten Strafe aus-zusczen ward ich durch die Ueberzcugung, daß ihrVerlangen blos aus dem Ucbermast und der Angstihrer Liebe entspringe. Ich fühlte, daß sie wirk-lich aufrichtig sprach, wenn sie erklärte, sic erschei-ne blos um meinetwillen so verzagt. All dieserBetrachtungen ungeachtet verabschiedete ich michmit einem heimlichen Misbchagcn von ihr, undschlug den Weg nach Haus ein.

Eben halt' ick das Straßenende erreicht, alsich sehr undeutlich denn die Nacht war aus-nehmend dunkel die Gestalt eines Menschenbemerkte, der ganz in einen langen Mantel ge-hüllt schien, wie sie damals von zärtlichen Rit-tern bei irgend einer Heimlichkeit oder Jntrikegetragen wurden. In dem matten Licht einereinzigen Lampe, in deren Nähe er sich eben be-fand, schimmerte etwas wie Glanz von Edelsteinen