Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
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kcit, die Standhaftigkeit womit sie auf ihrem Vor«haben beharrtc, bewirkten daß ich endlich, wennauch ungern genug, nachgab. Wirklich schien ihrEntschluß so ernstlich und kräftig, daß ich im Fallder Verweigerung fürchten mnste, sie mochte in derUcbcrcilnng den Schwur aussprcchcn, der unsBeide auf immer getrennt haben würde. Ueber-dies fühlte ich dasjenige Vertrauen zu ihr, wel-ches meiner Ansicht nach den vorgerüktern Gradeneiner wirklichen Liebe weit mehr entspricht, alsEifersucht und Unglauben, und unmöglich könnt'ich annchmen, daß sie jezt, geschweige nach unse-rer Verbindung, aus schwärmerischer, abergläu-bischer Furcht ihre Ehre oder den Schein der Eh-re einer Gefahr aussczen würde. So mächtig undwahrhaft peinigend mir also die gänzliche Entde-knng des geheimnisvollen Drängers und noch mehrdie Absäuieidnng aller künftigen Entwürfe diesesfrechen Menschen am Herzen lag, zwang ich mirdoch endlich das Versprechen ab unter keiner Be-dingung die von mir vermuthete Person aufzusu-chen oder derselben durch Wort oder That meinenGlauben an ihre Identität mit Barnard vcrra-thcn zu wollen.

Freilich war ich mit diesem Zwang keineswegszufrieden, aber ich bemühte mich, mich wenigstensmit dessen Ursache auszusohnen. In der That lagin dem eigenthümlichen.Verhälrniß Jftrens, indem noch frischen Schmerz über des Vaters Tod,