Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
82
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tcr belästigt; wenn ich diese'blühende Wange wie-der erblast, diese thcnrcn Augen wieder in ei-nem Lhräncnschlcicr finde, und mir bcwnöt ist,daß Jemand gewagt !>at in meinem eigenen Hausdessen Gebieterin zu nah zu treten, soll ich im-mer noch dumpf und thatlos bleiben, damit nichtetwa eine feige verzagte Hand die Vertheidigungmeiner und Deiner Ehre rache?"

Nein, Morton, nach unserer Vermutung,wenn diese jemals erfolgen sollte, hast Du ausdem bisherigen Grund nichts mehr zu fürchten.Auch wird meine Angst für Dich nicht mehr vonder Art sein wie jezt. Deine Ehre ist dann mitder »reinigen verknüpff, und nichts soll mich be-wegen, sie aufs Spiel zu sezennichts, selbst Dei-ne Sicherheit nicht. Ucbrigens Hab ich allen Grundzu glauben, daß er mir nach diesem Schritt keinweiteres Drangsal zufügen wird; wirklich wiekönnt' ers auch unter Deiner fortwährenden Be-schirmung? Oder wenn ers konnte, zu welchemZwek sollte er so was unternehmen? Ich gehöredann nur Dir einzig und ewig Dir an: welcheHoffnung könnte also dann noch seine Hartnakig-keit nähren, seine Zudringlichkeit anreizen? Ver-trau auf mich für jene Zeit, und laß mich nocheinmal bitt ich um Dein Versprechen hiefürlaßmich für jezt auf Dich vertrauen!"

Was könnt' ich thun? Noch bekämpfte ich eineZeit lang Wunsch und Federung; aber die Festig-