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„Morton war mein Herz weniger entschlossen,so könnt' ich Dich nicht so sehr lieben."
„Aber sag mir," flüsterte ich mit einem Lä-cheln , „wo ist die Waffe, ans welche Du Dich sozuversichtlich verlassest?"
„Hier!" ermicdertc Jsora crrvthcnd. Damitmachte sic sich von mir los und zeigte mir einenkleinen zweischneidigen Dolch, den sic sorgfältigin den Falten ihres Gewandes verborgen trug.Mit Staunen und nicht ohne eine Empfindung vonFreude blikte ich auf die funkelnde, scharfe Klinge,auf diese geheime Entschlossenheit eines scheinbarso sanften Karaktcrs. Nicht ohne eine Empfindungvon Freude sag ich, denn ein solcher Zug entsprachmeiner eigenen wilden, ungcbändigten Sinnesart.Lächelnd und mit einem Scherzwort gab ich ihrdie Waffe znrük.
„Ah ! " sagte Jsora meinem Kuß ausweichend,„ich würde nicht so kühn sein, wenn ich blvs fürmich selbst Gefahr fürchtete."
Vergaffen wir im darauf folgenden Erguß un-serer Zärtlichkeit den Gegenstand unseres Gesprächsund Streits für einen Augenblik, so kehrten wirdoch bald wieder zu ihm zurük. Jsora that denersten Schritt. Sie erinnerte mich an die gekö-derte Zusage, und sprach mit einem Ernst undeiner Feierlichkeit, welchen ich kaum zu wider-stehen vermochte. ,
„Aber," bemerkte ich, „wenn er Dich je spä-Bxlwer's Romane XV. 6