hcn!"" Vergebens suchte ich ihm begreiflich zumachen, daß ich einen Bcschüzer haben würde, —er schlief, die alten Worte murmelnd, und mitLhränen in den Augen, ein."
„Ist ihm so Viel von diesem Varnard bekanntals Dir?" fragte ich.
„Gütiger Himmel, »ein! sonst würde er michnicht zur Che mit einem solchen Böscwicht drän-gen!"
„Weiß er mindestens Wer Varnard ist?"
„Ja!" crwiederte Jsora nach einigem Still-schweigen ; „aber erst seit Kurzem."
Hier nahm mich der hcreintretcnde Arzt aufdie Seite und zeigte mir an, daß, voraussichtli-cher Weise, der Schlaf Vorbote des Todes gewe-sen und Don Diego nicht mehr sei. Mit möglich-ster Schonung übcrbrachtc ich die Nachricht Jso-rcn, aber ihr Schmerz war viel deftiger, als ichmir vvrgcstellt. Nichts schien ihr so tief in dieSeele zu schneiden, als der Gedanke, daß siein seinen lczten Wunsch nicht gewilligt habe, nochje willigen könne.
Ich geh über die erste Zeit der Trauer wegund komm' auf den Tag nach Don Diegos Ve-gräbniß. Morgens war ich bei Jsorcn gewesen,hatte sie dann auf wenige Stunden verlassenund kehrte in der ersten Abenddämmerung mit ei-nigen Büchern und mit Musik wieder, von wel-chen ich vergebens hoffte, sie würden ihr wenig-