Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
45
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ich ließ mir nichts elnreden, und man fügte sichin die Sache."

Nun, Kind, den Tag bevor Gerald uns zumzweitenmal verließ, wollte ich in seinem eigenenZimmer von ihm Abschied nehmen; um Dir dieWahrheit zu sagen, ich hatte nicht an sein Rei-segeld gedacht. Auf der Thurmtreppe horte ich,so wahr Gott über mir, Montrcuils Stimme imvordem Zimmer so deutlich, als ich sie je in derKapelle gehört chatte. Poz Fisch, Morton, ichkam in Zorn und eilte ,so sehr auf die Thür zu,daß mein Fuß unterwegs ausglitt. Dein Bruderhörte mich fallen and kam.heraus; aber ich sahihn an, wie ich Dich nie angesehen habe, Mor-ton. und trat in das Zimmer. Sieh da! derPfaff war fort. Umsonst durchsuchte ich beide Zim-mer ; ich hieß also Deinen Bruder die Fallthüraufhebcn und ein Licht anzünden , und durchsuchtedas unrcre Gemach und den Durchgang. DerPfaff war nicht zu finden. Du Weist, Morton,daß der Durchgang nur Eine Oeffnung hat, unddiese war, wie ich vorhin gesagt, verschlossen: woalso, beim Teufel ja gewiß beim Teufel!konnte Dein Präceptor den Reißaus genommenhaben? Er konnte nicht die Treppe lserabgekom-rnen sein, ohne daß ich ihn gewahr geworden wä-re; er konnte nicht aus dem Fenster gesprungensein, ohne den Hais zu brechen; er konnte nichtaus dem Durchgang kommen ohne sich in Luft zu