sichert, daß jene Macht Varnards aus keiner Lie-be entspringe? Warum sollt' ich ihr nicht glau-ben? Ja, batte sie nicht mich selbst geliebt? Hattesich ihre Wange nicht gcrvthet, ihre Hand nichtgezittert, wenn ich sie «»redete? Waren diese Anzei-chen nur eine Heuchelei der Liebe? Trugen sienicht vielmehr jene Farbe des Herzens, welchekeine Kunst erheucheln kann?—Man hatte erklärt,niemals die Meinige werden zu können, hatteDies mit einem furchtbaren Ernst ausgesprochen,der jede Hoffnung zu vernichten schien; aber hatteJsora nicht in derselben Unterredung gestanden,daß ich ihr theuer sei? Hatten ähre Lippen mirnicht eine süßere und beredtere Gewähr für diesesGeständnis; gegeben als Worte? — Und konnte dieHoffnung untergeben, so lang die Liebe noch dawar? — Man hatte mich verlassen — hatte mirauf ewig Lebewol gesagt; aber Das war kein Be-weis von Liebesmangel oder von Unwürdigkeit.Gerald oder Barnard besaß augenscheinlich einenEinfluß über Vater und Kind. Beider Abreise vonmochte durch ihn vcranlast worden sein,und das Mädchen eine Nothwendigkeit, der sienicht widerstehen konnte, beweint haben. Odervielleicht hatte sie dieselbe nicht einmal beweint;nein, hatte sie möglichcrweis gewünscht , dazu ge-rathen, sowol um meinet als um ihrentwillen,falls sie nun einmal vollkommen überzeugt war,daß die Vereinigung unserer Herzen unmöglich sei.
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