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Welcher Natur mochte aber dann die geheim-nisvolle Autorität sein, die Gerald über sieausübte? Diejenige, welche ihm über den Vaterzustand, ließ sich durch politische Entwürfe erklä-ren; aber Dergleichen konnte doch sicherlich keinGewicht für die Tochter haben. Dieser Umstandmuste denn immer noch zweifelhaft und ungewißbleiben. Eine Vermuthung, daß Gewalt entwe-der nicht der begünstigte Liebhaber, oder unbe-kannt mit Jsoras Zufluchtsort sein müsse, ließ sichaus der Fortdauer seines Aufenthaltes in Deve-reur Court abnehmen. Liebte erJsoraund wüsteum ihre gegenwärtige Wohnung — würde er sieda nicht ausgesucht haben? Konnte er, dacht'ich, fern von diesem stralenden Antliz leben, wennihm dessen Lächeln irgend- einmal vergönnt war, csmüstc denn (schreklicher Gedanke!) die Trübungeiner schuldbcflcktcn Vertraulichkeit darüber ruhenund Gleichgiltigkeit das Ergcbniß bereits statt-gefundcncn Vesizcs gewesen sein. Aber war die-ses zarte, jungfräuliche Gesicht, über welches, inEinstimmung mit dem leisesten Wechsel im In-nern, ein ewiger Wechsel des Ausdrnks hinlief,wie die Schatten in einem Thal die Wolken desHimmels zurükwcrfen, war dieses Gesicht, dass»aufrichtig, so mädchenhaft jede, selbst die unbe-deutenste, vorübergehendste Empfindung wieder-straltc, das Antliz einer verhärteten Betrügerin,einer Vertrauten mit der Schande? Allerdings ist