Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
28
Einzelbild herunterladen
 

r8

hatte, sckne Augäpfel zusammen zu ziehen bissie kaum mehr sichtbar blieben, war so erbost,daß ich es für klüglich hielt, seine Antwort abzu-schncidengros oder klein, Sir Godfrey, HerrnTarletons Augen sind im Stand Ihr Genie zubewundern. Sind doch Ihre Malereien wie derVliz, und ein einziger Strich Ihres Pinsels wür-de hinreichen einem Blinden wieder zum Gesichtzu verhelfen^"

Das ist vcrtamMt wahr," entgegnetc SirGodfrey ganz ernsthaft.Ein Mensch erhielt wirk-lich einmal die Sehkraft durch meine Mallcrek.Bei meiner Seele , das hat sie gcthan! Abersezen Sie sich, Graf Devereur, und pliken Sieüber Ihre linke Schulter so ists recht.' undnun loben Sie weiter, Graf Devereur; der Ge-danke an mein Genie gibt Ihnen wie nennenSics gleich? eine Animazion ein Feuer,verstehen Sie bei Kvtt so ists."

Und mit Hilfe eines so gemäßigten Panegy-rikus vollendete der würdige Sir Godfrey meinGemälde mit eben so viel Befriedigung für ihnselbst, als für das Urbild. Was für eine Ver-schönerst! ist die Schmeichelei! ein paar süßeWorte werden den Grafen Devereur mit dreimalso viel Reizen, als er mit Siecht in Anspruch neh-men konnte, auf die Nachwelt hinüber bringen. *)

") Dieses nunmehr in meinem Best; befindliche Ge-