Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
7
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thümllche Mensch, der einen Stolz darein sczte,seine Unterhaltung Jedem anzupasscn, in einenStuhl, und fing an, sich mit mir über die leich-tern Tagcsgcschichten zu besprechen. Wir warenbald damit fertig und blieben endlich bei der Lie-be und den Weibern stehen.

Ich gestehe," bemerkte ich,daß mich dieVergnügungen der grosen Welt cbensvwol ge-täuscht, als gelangweilt haben. Ich sehne michnach einem bessern Gegenstand meiner Huldigun-gen als nach einer modchaften Kapriciense, oderdem noch unedler» Schoskind der blvsen Sinnlich-keit. Ich fodcre Empfänglichkeit für Begeisterung, für Hingebung für die Poesie des Herzensfür tausend zarte, geheime Ströme unausgespro-chener und unaussprechlicher Empfindungen. Es istmir oft, als trüge ich die Sehnsucht und den Sinnzur Dichtergabc in mir, obwol mir das Vermögenihres Ansdruks abgeht, und als drängten undprcstcn sich diese Sehnsucht und dieser Sinn, ih-res natürlichen Auswegs beraubt, in eine einzigeverschlingende Leidenschaft in das Bcdürfnißder Liebe zusammen. Wo soll ich diese Lei-denschaft befriedigen? Ich blike auf die weitenFrcudcnkreise, die wir Welt nennen, ich sendemein Herz wie einen Wanderer hinaus in ihrefernsten Gefilde und Heimlichkeiten, und übersät-tigt, angewidcrt, müd kehrt es zu mir znrük."

Sie nennen da ein Bcdürfniß, das allen min-