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den Lebenssturm? — war er doch ein Triumph! —für den frühen Tod? — er führte zur Unsterblichkeit!
Ich bin neben Mordauuts Grab gestanden. Seinletzter Wille hatte verordnet, daß er nicht in denGewölben seines stolzen Geschlechtes den langenSchlummer finden sollte, und so ist denn seine letzteWohnstätte von einem grünen lieblichen Ort einge-schlossen. Bäume beschatten ste wie ein Tempel, undein mannigfach gewundener Silderbach murmelt eineewige, nicht unliebliche Tvdtenklage am Fuß des Hü-gels, der sein Grab in sich faßt. Ich bin dort ge-standen in jenen glühenden Jahren, wo unsereWünsche keine Grenze, unsere Ehrliebe keine Beu-gung kennt, aber selbst damals hätte ich das kühnsteBild meiner Fantasie um dieses ruhige Grab unddi- Träume des fernen Geistes gegeben, dessen Hüllehier unten ruhte.
Euch, die mit ihm eine Reise gemacht haben,die Euch vielleicht oft ermüdete und' zuweilen miß-fiel, hat der Verfasser jetzt nur noch seinen Dank undsein Lebewohl auszusprechen. Kaum darf er wagenEuch um Verzeihung für die Gebrechen zu bitten,die ein größeres Talent vermieden hätte, für dieZrrthümcr, in die eine geübtere Aufmerksamkeit nichtverfallen seyn würde — aber verzeiht ihm mindestens,wenn er bisweilen in der Erzählung inne hielt umallzulange bei einer Reflexion zu verweilen; — ver-zeiht ihm, wenn sein Wunsch, Nutzen mit dem Ver-gnügen zu verbinden, Euch zu häufig und zu unver-schleiert hervorgetreten ist, und glaubt, daß wenn erje wieder mit Euch zusammen trifft, er weder seinerFehler vergessen, noch unerkenntlich für Eure Nach-sicht seyn wird.