Druckschrift 
8 (1835)
Entstehung
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gelaffen wurden. Als diese Hoffnung aber plötzlichund gänzlich abgeschnitten ward «lS Tod. unver-meidlicher, unmittelbarer Tod dieses Verloschendes Daseyns dieses Anfhören der Sinne nacktund gräßlich vor ihm stand, da schien sein Geniusihn.mit Einem Mal seinem Vcrhängniß zu überlas-sen und die anererbte Schwäche seiner Natnr jedekünstliche Stütze und Schranke zu überwältigen.

Keine Hoffnung!" murmelte er im Ton derhöchsten Angst,keine Hoffnung barmherzigerGott! keine keine! Was, ich, ich der Kö-nige durch Pracht beschämte ich am Galgen ster-ben, unter dem dunstenden, gaffenden, schweinischenHaufen, mit welchem o Gott, wenn ich doch Einerdaraus wäre! der unfläthigste Bettler, der jemalsdaher schlich und die Luft mit Geschwüren verpestete!eine Kröte, die, im Stein verschlossen, in der At-mosphäre ihres eigenen Gifts eindorrt! eine Schnecke,die an diesen Wänden kriecht und ihren mühlichenPfad im Schleim zieht! ei» lebendiges Wesenjedes Wesen, nur nicht todt! Und welcher Tod-Galgen - Blutgerüst Strick - des Henkers Fin-ger einen Hals umkrabbelnd, um den sich die weich-sten Liebkosungen bis zur Sättigung schmiegten.Sterben sterben sterben! Wer? ich dessen Pulsjetzt so kräftig schlägt dessen Blut einen so war-men, gesunden Umlauf hat! in der Blüthe desGenusses und Mannesalters Millionen Frcndcn-pfade, das Leben vor mir - sterben im Wind