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Wie wir gesehen haben, war Crauford einMann, der in gewissen Beziehungen großen mora-lischen Muth, außerordentliche Kühnheit im Ent-wurf von Anschägen, unerschütterliche Entschlossen-heit in deren Ausführung und eine Gemüthsart be-saß, die es mehr erfreute als ängstigte einer ent-fernten Gefahr, um eines angemessenen Vortheilewillen zu trotzen. Dieser Mnth aber ward bei ihmganz allein dnrch die Ueberzeugnng seines vollende-ten Genies und das vollste Vertrauen in sein Glückund die Unerschöpflichkeit seiner Hilfsquellen getra-gen und genährt. Physisch war er eine Memme!Unmittelbare Gefahr, der die Person, nichtder Verstand begegnen soll, hatte ihn immer er-schreckt wie ein Kind. Niemals hatte er es übersich gewonnen, ein feuriges Pferd zu besteigen. Tagelang hatte er in einer dunkeln Dorfschenke, wohinihn der Regen zufällig getrieben, verweilt, des leerenGerüchtes wegen als sey ein wildes Thier seinemKäfig entsprungen, und in der Nähe des Hanfesgesehen worden. Niemals wurde ein Hund in seinemHaushalt geduldet, ans Furcht er könne toll wer-den. Kurz Crauford war ein Wesen, dem Lebenund Sinnengenuß Alles — die höchsten Güter - dieeinzigen Güter waren.
So lang er die Hoffnung, die sanguinische Hoff-nung hegte, sein Leben zu retten, vermochte nichtsseine Heiterkeit zu stören, und seine frohe Laune undStandhaftigkeit waren im Mund Mer, die vor ihn
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