Druckschrift 
8 (1835)
Entstehung
Seite
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Und somit," setzte sein Begleiter, den Gedankenverfolgend- bei:könnten wir auch an jenen wun-derbaren, geheimnißvollen Einfluß glauben, den dieSterne auf unser Schicksal ausiiben sollen; somithätten wir eine Quelle für ihre vermeintliche Machtüber unsere Geburt, unser Schicksal und unfernTod."

Vielleicht," entgegnete Mordaunt, und seinGesicht bot, nach Lord Ulswaters später oft wieder-holter Versicherung, einen ehrfurchterweckenden, selt-samen Ausdruck, der unvergänglich fvrtlebte in derErinnerung seines Gefährten,vielleicht gibt eSZeichen zwischen der Seele und den Erscheinungendes Himmels, welche der' Behauptung des Mannes*),nicht ganz entgegen sind, aus dessen klarem QuellPlato den Strom seiner erhabenen Lehre herleiteteund mit seinen eigenen glänzenden Wahnbildernfärbte." Bei diesen Worten änderte sich MordauntSStimme; er brach plötzlich ab, und sagte, indem erauf einen entfernten Fleck des Himmels zeigte:

Blicken Sie dorthin: sehen Sie am fernen Ge-sichtskreis einen großen, einsamen Stern, der, indiesem Moment, blässer und blässer zu werdenscheint?"

»Ich sehe ihn: er steigt während wir Hinschauen,in die tiefere Tiefe des Himmels, als wollte er sichzu einer höheren Kreisbahn erheben."

*) Sokrates, der den Glauben an Vorzeichen lehrt«.