Druckschrift 
8 (1835)
Entstehung
Seite
54
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abwog stieg die Hintertreppe hinab, öffneteund befand sich auf freier Straße.

Es schlug zehn Uhr, als er einen Fiaker bestiegund nach einem andern Stadtviertel fuhr.Schonso spät," dachte er;in zwölf Stunden muß ich inDover seyn das Schiff segelt dann ab. Hm! im-mer noch etwas Gefahr! Wie Schade, daß ich demPinsel nicht trauen konnte. He! he! he! waswird Der morgen denken, wenn er aufwacht undfindet daß er allein baumeln muß."

Der Weisung gemäß hielt die Kutsche vor einemGasthaus in der City. Crauford fragte ob nicht einBrief an den Dr. Stapyltou da sei. Man gab ihmeinen (den er selbst geschrieben hatte).Barmher-ziger Gott," schrie der anscheinende Geistliche, alser gelesen,meine Tochter liegt im Sterben!"

Der Wirth zeigte eine theilnehmende Miene; -der Doktor schien einen Augenblick von stummemSchmerz gelähmt. Er erholte sich, schüttelte weh-klagend sein Haupt und verlangte unverzüglich einePostckiaise mit vier Pferden nach Canterbury.

Der fährt mit keinem guten Wind," dachte derWirth, die nöthigen Befehle gebend. Der Wagenfuhr vor der Doktor stieg ein die Postillonssprengten davon und Richard Crauford, seinenDiamant befühlend, dachte nur au Sicherheit undFrankreich.

Ein unbekanntes Männchen, das seit zwei Stun-