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liefen, brennenden Drang nach Rache zurück. Zahl-reiche Volkehaufen verlangte» Gerechtigkeit (wie siees nannten) an den Kriegern; aber die Machthaber,die es politischer hielten zu schrecken als zu versöh-nen, vermochten den Souverain, statt die Truppenverdientermaßen zu tadeln, vielmehr sie für ihrenEifer zu loben.
Von dieser Zeit an, scheint es, faßte Wolf denEntschluß einen Plan auszuführen, den er langeschon unbestimmt und verwirrt mit fleh herumge-tragen.
Es lief derselbe auf kein geringeres Verbrechenhinaus — das ihm jedoch hohe Tugend schien —als, bei günstiger Gelegenheit, den Premierminister,der den Unzufriedenen am verhaßtesten war,, zu er-morden. Um das Schauderhafte dieses Anschlags zumildern, mnß bedacht werden, daß ein Mann, derunaufhörlich über einen Plan brütet, welcher seinLebensboden geworden ist, durch daS stete Mißlingendieses Plans zur Verzweiflung getrieben, und vonder Glnth eines krankhaften, schiefen Enthusiasmusergriffen werden mnß, der den Namen Wahnsinnverdient; auch würde Wolf zu derselben Zeit, woer sein Gewissen mit dem Mord eines Nebenmen-schcn vertraut machte, einem Wurm ausgewichenseyn, um ihn nickt zu verletzen. Mord däuchte ihmGerechtigkeit und einen Missethäter aus der Weltgeschafft zu haben, die Glorie des Märtyrerthums.
Dem Himmel sey Dank, daß weder Religion,