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kleidet trug er in seinen Zügen für immer eineschwere, nie gebrochene Melancholie. Ich bemerktemehrmals, daß wenn auf seinen Spaziergängen oderRitten sich ihm irgend Jemand, besonders aus den'bessern Ständen, näherte, er in einen andern Wegabbeugte. Nicht einmal die Neugier eines einzigenAnschauens oder die Genossenschaft eines einzigenAugenblicks vermochte er zu tragen, und seine vor-nehme, stolze Haltung schien nicht nur Andere zurück-znstoßen, sonder» auch der Milde und Woklthätig-keitsliebe zn widersprechen, welche seine Handlungenso unabänderlich und unzweideutig andeuteten. Wirk-lich mußte es eine mächtige Gewalt des Grundsatzesüber das natürliche Gefühl sein, was ihn vermochtefreiwillig den Aufenthalt und Umgang der rohenWesen aufzusnchcn, die er beglückte und erleuchtete.
Wir trafen an ein paar Orten zusammen, wo-hin mich mein Bischen stümperhafte Mildthätigkeitgeführt, namentlich in der Wohnung eines kranken»unglücklichen Künstlers; denn in meinem früherenLeben hatte ich einen Mann dieses Berufes genaugekannt, und ließ es mir seitdem angelegen sein, aufseine Brüder jene Schuld der Zuneigung abzutragen,an deren Bezahlung gegen ihn selbst mich sein früherTod hinderte. Auf diesem Weg war ich mit Mor-daunts Thun und Treiben zuerst bekannt worden;denn was seine Menschenliebe noch besonders ver-edelte, war das ausnehmende Gehcimniß, in wel-ches er dieselbe kleidete. Im Verborgenen floß dir