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stirbt er nicht am Galgen und unter dem Spottdes Pöbels! O schauderhaft! schauderhaft! Wassind meine Villa, mein Wein, meine Mädchen,neben diesem schwarzen Gedanken, der mir immerwie ein Schatten Nachfolge? Wer möchte sich, wäh-rend eine Lawine Uber ihm zittert, zu einem Ge-lag niedersctzen?"
Wir überlassen es diesem Menschen ob er demSchicksal entgehe, oder von demselben eingehvlt werde,und kehren zn Glendower znrück. Es ist unnöthigzu sagen, daß Crauford ihm von nun an keinenBesuch mehr machte; überdies änderte Glendowerbald nachher seine Wohnung aufs Neue. Aber jederTag und jede Stunde lieferten neue» Zuwachs fürdie Krankheit, die brennend durch die Adern seinestreuen Weibes schlich, und Glendower, der auf Er-den für ihn und fle nichts sah, als den Kerker, demfle bis jetzt nur wie durch ein Wunder entgangen,grämte ssch nickt bei der Wahrnehmung, wie fleeiner mildern, liebevollern Heimath zneilte. Oft saßer, wenn fle sich über ihr Kind niedcrbeugte, undbetrachtete mit wahnsinniger, furchtbarer Freude aufihrer Wange die Zeichen, welche die Auszehrungdarauf geprägt. Kehrte fle aber die zärtlichen Augen(diese tiefen Licbesborne, worin die Wahrheit ver-borgen lag, und welche weder Erschöpfung nochKrankheit auszusaugen vermochte,) auf ihn, so zer-schmolz die unnatürliche Härte seines Herzens und