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AlS er sich jedoch vollkommen überzeugt hatte, daßGlendower weggegangen war, kehrten die Gefühleseiner Wuth und des AergerS auf sich selbst mit ver-doppelter Kraft zurück. Ihre schärfste Qual warjedoch das Bewußtseyn ihrer Unmacht. Denn nach-dem sich die erste Empfindung ausgetvbt, sah er nurzu deutlich ein, daß seine Drohung ohne die höchsteGefahr für ihn selbst nicht ausgeführt werden konnte.Bei dem hohen Ruf, den er genoß, mochte einegegen ihn vorgebrachte Anschuldigung allerdings kei-nen Glauben finden ; aber ein Wort konnte Untersu-chung veranlassen, und Untersuchung mußte sein Ver-derben nach sich ziehen. Also genöthigt die Vereit-lung seines Anschlags, seine Entrüstung, seine Scham,seine» Haß und seine Rache in sich selbst zu zerkauen,ward ihm das eigene Herz zu einer Strafe, dieseinem Verbrechen fast gleich kam.
„Doch mein Feind wird sterben!" rief er, dieFaust so fest geballt, daß die Nägel beinah das Blutaufrihten; „er wird sterben, verhungern, und sie, seinWeib und sein Kind, zuerst zu Grund gehen sehen ?Ich werde triumphiren, wenn ich auch nicht Zeugedieses Triumphes seyn kann! — Aber jetzt fort nachmeinemLandhaus: dort wird wenigstensIemand seyn,den ich höhnen und schlagen und mit Füßen tretenkann, wenn ich will. Wäre doch, wäre ich dic-serMensch, so elend er ist! Sein Hals we-nigstens ist in Sicherheit, und wenn er stirbt, so