Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
62
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klar genug, um mir zu sagen/daß ihr Sinn nichtso ist, wie Sie mir ihn früher bezeichnet«,."

Sie haben recht. Wahrheit ist nicht immer einsicherer Weg weder für Andere noch für unsselbst! jetzt aber lege ich Ihnen mein wirkliches Herzblos: blicken Sie hinein: ich darf wohl sagen, daßSie darin Mitleid, Wohlwollen, Frömmigkeit, undin diesem Augenblick Liebe und Freundschaft für Siesehen werden; aber ich längne nicht, daß Ihnendarin auch ein Entschluß der mir Muth zu seinscheint, vor das Auge treten wird, ein Entschluß,nicht das einzige müßige Wesen in der Welt zu fein,während alle andere geschäftig sind, oder, um dieSache noch stärker hervorzuhebeu, nicht der Einzigezu sein, der in einem gefährlichen, ungewissen Spieldie Kunstgriffe, deren er Meister ist, nicht anwendet.Ich gestehe, daß, wär'ich in thörichter Unthätigkeitgeblieben, ich in diesem Moment noch entblößter undmittelloser da stehen würde, als Sie selbst. Ichlebe glücklich, geachtet, reich! ich genieße im weitestenSinn die Segnungen des Lebens. Ich theile dieseSegnungen Andern mit. Blicken Sie im Publikumumher: wessen Name hat einen bessern Klang als dermeinige? wessen Hand lindert mehr menschlichesElend? wessen Mund predigt reinere Lehren? Nie-mands, Glendower, niemands! Ich biete IhnenMittel, die denjenigen nicht unähnlich sind, die ichfür mich selbst erwählt habe; - Güter, nicht un-gleich den weinigen. Nur der unverzeihlichste Hoch-