Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
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Leute zu Ihrem Vergnügen da haben, so lassen Sieein anderesmal wenigstens mich Weggehen."

Mein Sohn, mein Sohn!" ermiederte der ge-kränkte Vater in vorwurfsvollem Ton, «meine an-gelegene Sorge, Dir einen kleinen Genuß zu ver-schaffen, hat Herrn Braun hieher geführt: Du mußtdagegen nicht unerkenntlich sein!"

Sie quälen mich zu todt," schmollte der Un-glückliche ärgerlich.

Na," fragte Herr Braun,soll ich die Fla-schen hier lassen oder befehlen Sie, daß ich sie demKellermeister zustellc? ich sehe, daß ich Junker Hein-rich unangenehm und beschwerlich bin; da aber meinewerthe Freundin und Gönnerin, die selige. . .

Gehen Sie, gehen Sie, ehrlicher Braun," riefVavasour, der gern Jedermanns gute Meinung er-warb,gehen Sie und geben Sie die Liqueure demWalter. Heinrich bedauert sehr, daß seine Unpäß-lichkeit ihm jetzt nicht erlaubt, Sie zu sehen! undich - ich habe das Herz eines Vaters für seineLeiden."

Herr Braun trat ab. Widerlich und gemein,"sagte er in einem kleinen Wuthanfall zu sich selbst -denn Herr Braun that sich auf die Feinheit seinesBenehmens etwas zu gut:widerlich und gemein!daß ein solches Herrchen dergleichen schamlose Worteaussprechen soll. Nun ich will auf daS Zimmer desHausmeisters und dort über ihn losziehen. Doch ichglaube ich bekomme kein Mittagessen in diesem Haus,