Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
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irgend ein Mittel einschlng, um so uugeduldiger sauner auf ein neues. Da der Vater übrigens die Be-friedigung seiner Ehrliebe eben so sehr von demGeist, als dem Körperbau des Sohnes erwartete,lies; er denselben trotz diesem furchtbaren Unfall undder Kränklichkeit, welche dessen Folge war, nie vonder Arbeit, von den Vorlesungen und Bildungs-maßregeln der verschiedenen Lehrer ausruhen, womiter ihn umgeben hatte. Freilich bedurfte das armeKind, der körperlichen Kraftanwendung beraubt, vonNatur ernst und zum Studium geneigt, keines großenDrängens, um den Wünschen des Vaters für seinegeistige Ausbildung nachzukommen, und da die Er-zieher insgesamt zu den Männern jenes rechtgläubi-gen Universitätkalibers gehörten, nach deren Ansichtdas Wissen in jedem andern Fach, als demjenigen,worin ihre eigene Bildung besteht, eitel ist, so wardHeinrich Vavasonr zugleich der Ueberwinder und derUeberwundene der Bentley's und Scaliger's, derWortwäger und Versskandirer, bis er endlich, gänz-lich unbekannt mit Allem, was sein Gemüth hättemilder stimmen, sein Unglück überdecken und ihn mitseinem Loos aussöhnen können, schnell dem Grab zn-welkte, durch unablässigen Schmerz zum mürrischen,mißgünstigen und bitteren Menschen versauert; durcheinen ungesunden und nutzlosen Fleiß in unfruchtba-ren Studien erschöpft; mit einem vortrefflichen Schul-sack, wie man sich ausdrückt, den übelst gezogenenund übelst unterrichteten Geist unter fast all seinen