Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
38
Einzelbild herunterladen
 

Z8

Tonlosigkeit herab dämpfend)vertraute nicht ichunbedingt? gab nicht ich mein Herz ohne Arg-wohn hin? ward nicht ich zum Gimpel gehal-ten ? war ich nicht blind genug, gütig genug,thöricht genug, und ward betrogen, fluchwürdig,schmutzig betrogen? War Das kein Unrecht? Wnrdenicht mein Alter in eine Wüste, einen saftlosenBaum, eine giftige Quelle verwandelt? wurdennicht meine Tage zu einem Fluch, meine Nächte zueiner Folter für mich gemacbt? war ich nicht,bin ich nicht ein Spott, ein Stichwort, ein elender,unmächtiger, ungerächter alter Mann? Unrecht!ist Dies kein Unrecht? Knabe, Knabe, waS sindDeine Schmerzen gegen die meinigen!"

Vater," rief Clarence begütigend,nicht ichbin die Ursache Ihrer Schmerzen : ist es gerecht, daßder Unschuldige für den Schuldigen leide?"

Sprich nicht mit diesem Ton!" schrie der Alte;diese Stimmepfui, pfui darüber. Hin-weg ! fort! fort Knabe! was zauderst Dunoch? Mein Sohn und diese Stimme haben?Pah, Du bist nicht mein Sohn. Ha, ha! meinSohn!«

Was bin ich denn?" fragte Jener sanft, denner war eher erschrocken und bekümmert, als erbittertüber einen Zorn, der so stark an Wahnsinn erinnerte.

Ich will Dir sagen," rief der Vater,ich willDir sagen, was Du bist Du bist mein Fluch!"