Druckschrift 
4 (1839)
Entstehung
Seite
126
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so spitzfindige Fragen! Sie gerathcn immer in der-gleichen moralische Subtilitä'ten, die Sic wohl vonBorodailc lernen. Er ist, hör' ich, ein Ausbund vonMetaphysiken für seine physikalischen Talente kannich selbst zeugen. So wie er ein Zimmer betritt,werden sogar die Wände dunstig; was mich selbstbetrifft, so zerfließe ich ordentlich und würde wieArethusa zu einer Quelle werden, wenn Seine Herr-lichkcit die Leute nicht glücklicherweise eben so schnellwieder zur Substanzialität vereiste, als er sic zuThau aufgcdunstct hat."

ki ckone!" rief die Mcronvillc.Ich würdesehr hösc werden, hätten Sie mich nicht gelehrt sehrglcichgiltig"

Gegen ihn zu scyn!" fuhr der Herzog trockenfort.Das freut mich. Glauben Sic mir, er istkeiner grnncke ps^ior, wcrth. Aber sagen Sir mir,m-> bklle, Wer soupirt sonst noch bei Ihnen?"

l)'->l>oräItIonsisur Linden, hoff' ich," erwicdcrtedie Mcronvillc mit einem Einladungsblick (nicht einemeinladenden Blick), gegen welchen sich Clarencc ver-beugte und seine Zustimmung lächelte,MylordD, Monsieur Trevanion, Mademoiselle Caumartinund Monficur lc Prince Pietro d'Urbini."

Nichts konnte besser arrangirt seyn," cntgcgnetcder Herzog,aber sehen Sie, eben will man denVorhang fallen lassen. Erlauben Sie mir, IhrenWagen zu rufen."

Sie find allzugütig, Mylordantwortete dieMcronvillc mit einer Verbeugung, die sagte:Dasversteht sich!" Und der Herzog, der für die erstePrinzessin vom Geblüt keine drei Schritte gcthanhaben würde, eilte, trotz Lindens Erbieten den Auf-trag auf sich zu nehmen, aus der Loge, um nach demWagen der kündbarsten Avanturicrc ihrer Zeit zurufen.