Druckschrift 
4 (1839)
Entstehung
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Pah! mein Herr Herzog, Sie iirthcilcn überAndere »ach sich selbst.

Ganz gewiß, und das ist der beste Weg einrichtiges Urthcil zu fällen. Welch einen Fuß jeneTänzerin hat! Bewundern Sie nicht, Linden?"

Nein, Herzog; meine Bewunderung gleicht demVogel im Käfig, hier angcfcsselt, kann sic nicht wcg-flicgcn!" crwicdcrte Linden, über den abgedroschenenFlitter seines Komplimentes lächelnd.

^Ii, IVIonsieur," rief die hübsche Französin zu-rückgclchnt,Sic waren, sch ich, in Paris; der-gleichen Zierlichkeiten der Sprache lernt man nichtin England. Nachdem ich fünf Monate in IhremLand gewesen, und die niedlichsten Anzüge mit her-über gebracht, waren mir nur drei Komplimente zuThcil geworden, wovon sich zwei (bemitleiden Siemich) auf meine Aussprache des 60 )-on llo «)bezogen."

Hätt' ich doch gedacht," cntgcgnctc Elarcncc,in England würde Ihr Selbstgefühl mehr als irgend-wo Befriedigung- finden, denn Sie wissen, wir thununs was auf unsere Aufrichtigkeit zu Gute und sage»Alles, was wir denken."

Ja! aber Sic denken sehr ungefällig; voilül'-iltern-ilive : was ist das Bessere, Übel von Jemandzu sprechen, oder übel von ihm zu denken?"

Pom- 1'siuour 6« Vien," rief der Herzog,keine

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