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Geschichte; denn trotz ihrem Ruf kenn' ich sie bloßals I-> belle öleroiiville. Lebt sie nicht eil emi'e mitJemand von unserer Bekanntschaft?"
„Allerdings, mit Lord Borodailc. Sie ist über«mäßig verschwenderisch; — und Borodailc affcktirtübermäßig verliebt zu seyn, ein Umstand, der nachder Uebcrzeugung von uns Beiden, die, Dank HerrnTrollolop, wissen, daß im „menschlichen Geist" nurein bestimmter Fond von Zärtlichkeit liegt, und daßder ganze Fond Lord Borodailes in Lord Borodailcselbst konccntrirt ist, unmöglich richtig seyn kann."
„Ist er eifersüchtig auf sic?" fragte Clarence.
„Nicht im Mindesten I auch gibt sie ihm dazuwirklich keine Ursache. Sie ist sehr wohlgelaunt, sehrgesprächsam, gibt vortreffliche Soupers und hat ihreLoge in der Oper immer mit ^ckor-lieiin, angefüllt;aber Das ist auch Alles; Sic cncouragirt Viele undgibt ihre Gnnsi doch nur einem. Glücklicher Boro-daile! Mein Loos ist weniger begünstigt. Sie wissen,denk' ich, daß Julia mich verlassen hat?"
„Sic setzen mich in Erstaunen; — und weshalb?"
„Ach sie sagte mir mit einem Thräncnstrom, sicsey überzeugt, ich liebte sie nicht, und hundert Pfundmonatlich reichten nicht hin, nur eine Putzmacher-Lehrjungscr zu unterhalten. Ich beantwortete die ersteBehauptung mit der Versicherung, daß ich sie anbäte,beobachtete aber in Rücksicht der zweiten ein gänz-liches Stillschweigen. Und so fand ich denn Trevanionam folgenden Tag löw-d-rsle mit ihr."