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über das freie Gras des unbebauten, unbewohntenAngers um mein Haus her weht, hier neben demtrüben Feuer, das, wie mein eigner ciugcschloffcncr,ruheloser Geist sich ans dem Zündstoff, der cs zurückhält,und aus dem Rauch, der um cs hcrwirbclt, emporkämpft, und neben der einsamen Lampe, die ihr Lichtauf die lcbcnathmcndcn Zeichnungen an meiner Wand,Reliquien oder Nachbilder nicht unedler Hände, und
den ehrwürdigen Calas öffentlich gefoltert, so wäre(lim der Seltenheit willen) die ganze Stadt Toulousehergeströint, allein wenn Schauspiele wie die Bar-tholomäusnacht a l le Tage vorkämen, so würde manein solches Land alsbald verlassen. Wenn die kleinenKinder den Sperlingen die Federn ausrupfen, sogeschieht dies ans bloßer Neugierde, wie wennsie ihren Puppen die Kleider zerreißen. Nur dieseLeidenschaft führt so viele Leute den öffentlichen Hin-richtungen zu. Ich erinnere mich, daß bei demschauderhaften Tod des Dainiens alle Fenster vonden Damen theuer gemiethet waren. Gewiß stelltereine von ihnen die tröstliche Betrachtung an, daßman sie nicht mit Zangen zwicke, ihr kein geschmol-zenes Blei und siedendes Pech in die Wunden gieße re.Einer der Henker nrtheilte richtiger als Lukrez, dennals ein Mitglied der Pariser Akademie in den Kreistreten wollte, um die Sache näher zu besichtigen,sagte er: „Laßt den Herrn herein, er ist Liebhaber."Das heißt, er ist ein Wißbegieriger; nicht aus Bös-willigkeit kommt er hieher, nicht in Folge eines Zu-rückblicks ans sich selbst, um die Lust zu genießen,daß man i»n selbst nicht martere, sondern rein ansNeugier, als ob er ein phpsikalisches Erperimeut mitansähe." Der Ueberseyer.