Druckschrift 
4 (1839)
Entstehung
Seite
98
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hat und und daß ich dann jedesmal roth werde undentsetzlich einfältig aussehc; und deshalb glaub' ich,daß wenn cs Clarence je für gcrathen hält um michanzuhalten, ich nicht nöthig haben werde, um sechsUhr aufzustchcn und nach Gretna - Green ") zu wan-

*) In Gretna-Green, einem Dorf in der schottische»Grafschaft Dumfries, an der Straße nach Eng-land, ließen sich bis auf die neuesie Zeit vieleliebende Paare, welche die Einwilligung ihrer An-gehörigen nicht zu erhalten vermochten, trauen,weil es dort zur rechtskräftigen Vollziehung die-ser Ceremonie keines Aufgebots und keines Geist-lichen , sondern bloß der Erklärung vor demFriedensrichter bedurfte, welches Amt daselbst inder Familie eines gewissen Grobschmids erblichwar. Eine englische Zeitschrift gab vor einigenJahren folgende Notiz über diesen Ort: Wenn

das erste flüchtige Paar zu Gretna-Green ge-traut worden, läßt sich nicht genau bestimmen;nach der gewöhnlichen Annahme aber hat derGebrauch seit undenklichen Zeiten bestanden. Jo-seph Paisley, welcher im Jahre 1814 als achtzig-jähriger Greis starb, wohnte in seiner Jugendzu Megg's - Hill, einem kleinen, zwischen Gretnannd Springficld gelegenen Meierhof, woher eigent-lich der Name Gretna-Green entstanden ist. Aberschon 17S1 zog er seiner Bequemlichkeit halbernach Springfield, wo jetzt die berüchtigte» Ber-heirathungen stattfinden, die man indessen immernoch nach dem erster» Orte benennt. Man nannteihn gewöhnlich den Schmid, obgleich er diesesGewerbe nie getrieben hat; er war seines Hand-werks ein Tabakshändler und trieb cs so lange.