Druckschrift 
4 (1839)
Entstehung
Seite
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den einzigen, deren Besuch uns gestattet war,schwelgten! Neulich fand ich ein Stäbchen, worausich sieben Einschnitte gemacht, die eben so viele Tagebis zum nächsten Ball bedeuteten; wir rechnetendie Zeit damals nach Bällen und tanzten uns einenKalender ab. Nun, liebe Lconore, hier bin ich dennin die Welt cingcführt, benehme mich erträglich gut,nur, wie Mama meint, nicht würdevoll genug, undlache, plaudere und tanze noch so gern, als jemals;und dennoch, mußt Du wissen, ist ein Ball, sogroße Freude er mir auch macht, lange nicht mehrdas wichtigste Ercigniß in der Schöpfung für mich;sein Vorgenuß hält mich keine Nacht mehr wach,und, was noch mehr sagen will, sein Nachklaug hatnicht die Folge, daß ich mein Schreibzeug schließe,mein Portefeuille verbrenne und Dich vergesse, wieDu Dir dies Alles als Ballwirkungcn vorzustcllenscheinst."

Nein, thcucrstc Lconore, Du irrst Dich; dennwäre sic auch ein zweimal größerer Schwindelkopf,und zehnmal leichtsinniger, Dich würde Deine Floradoch nie, nie vergessen, und nicht die seligen Stun-den, die wir zusammen verlebt, und nicht die nied-lichen Goldfinken, die wir zusammen hatten, oderdie kleinen schottischen Duette, die wir mit einandersangen, oder unsere Sehnsucht, sie mit italienischenauszutauschen, oder unsere getäuschte Erwartung,als der Tausch nun wirklich stattsand, oder unserGelächter über Signor Schreihalsini, oder unsere