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fungen ihrG Seele find nicht wie die wandelnden,sterblichen Bilder des gemeinen Tags: cs sind Wesennach Gcistcrart, getaucht ins dämmerige Mondlicht,vernommen wenn alles Andere still ist, und geschäf-tig wenn die Werkleutc der Erde ruhen';
„„Vom Stoff aus demSich Traume spinnen, und ihr kleines LebenUmschließt ein Schlaf.""
Den Frauen gehört die wirkliche, schrankenlose Poe-sie des Sehenden, die sic wie eine Luft durchdringtund umgibt, ihre Phantasien bevölkert, ihre Liebebeseelt, sich von der Erde in sich selbst zurückzicht,in Allem was sie im Innern erblickt Wunder undGegenstände zur Betrachtung findet, und selbst überden Himmel, an dessen Treue sie so inbrünstigglaubt, ihre romantische Heimlichkeit und Zartheitverbreitet.
Erster Briefvon Flora Ardenne an Miß LeonoreTrcvanion.
„Du sagst ich hätte Dir neuester Zeit nicht sopünktlich geschrieben, als ich vor meiner Ankunft inLondon zu thun Pflegte, und rechnest den Lustbarkei-ten und Vergnügungen die mich umgeben, die Schuldmeines Nachlasscns zu. Lb bien! geliebte Leonore,hättest Du eine bessere Entschuldigung für mich aus-finden können? Du weißt wie gern wir - ja Liebe,Du gerade wie ich — tanzten, und wie ernstlich wirim Vorgenuß der Kindcrbälle bei meinem Onkel,