S1
verbeugte sich sehr feierlich und sagte mit kalterGravität:
„Sie sind sehr gütig, Herr Linden."
Clarencc bekam einen rothen Kopf und biß sichim Niedersitzcn auf die Lippe. Herr Pcrcy Bobusgriff mit der echten Wohlgezogcnhcit eines Insula-ners nach der Zeitung.
„Ich meine, ich sah Sie gestern Abend bei Lady§. ?" fragte Clarencc. „Blieben Sie lange dort?"
„O nein! ich Haffe ihre Gesellschaften."
„Man trifft so wunderliches Volk dort," be-merkte Herr Pcrcy Bobus; „Leute, die man nir-gends sonst zu sehen bekommt."
„Ich höre," nahm Clarcnce das Wort, der,wenn cr's umgehen konnte, auf Niemand schmähte,selbst nicht auf die, welche dumme Gesellschaftengaben, und es daher fürs Beste hielt den Gcfprächs-gcgcnstand zu ändern — „ich höre, Lord Borodailc,Sie werden einige Ihrer Jagdpfcrde verkaufen. Ichhabe im Sinn auf den „Donnerkeil" zu bieten."
„Ich kann Ihnen ein Pferd verkaufen, HerrLinden," rief Pcrcy BobuS vom Sopha in die Höf-lichkeit überspringend, „ein prächtiges Thier."
„Danke bestens," erwicdcrtc Clarcnce lachend;„cs stehen mir blos die Mittel zu Gebot um Eineszu kaufen, und ich habe nun einmal ein besonderesWohlgefallen am Donnerkeil gefaßt."
Lord Borodailc, dessen Benehmen, so weit csdie geselligen Formen betraf, sehr veraltet war,