Druckschrift 
4 (1839)
Entstehung
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und nahm den eifrigsten Antheil an dem gesellschaft-lichen Succeß eines Menschen, der durch die Erlan-gung solcher Ehre das günstige Urtheil des Publi-kums über seinen Beschützer von Neuem bekräftigte.

Indessen weihte der Philosoph einem Abschnittin LindenS Bericht über die vorige Nacht noch an-gelegenere Aufmerksamkeit und ging in seinen Rath-schlägen darüber noch tiefer in die einzelnen Umständeein; was dieser Abschnitt enthalten, ist uns jetztnoch nicht gestattet, Dir, lieber Leser, zu enthüllen.

Die Unterredung wandte sich sofort auf leichteallgemeine Gegenstände, auf die Lästerchronik, dieLiteratur, die Politik, die on äir des Tages; vonhier glitt Talbot endlich zu seinem Amt eines Men-tors über.

»Ich sehe," sprach er,daß Du freundlich genuggewesen, meinen Rath zu befolgen und Dich einfachzu kleiden. Ich, der die Aufmerksamkeit eines gan-zen Lebens auf dergleichen Kleinigkeiten gewandt,weiß welche mächtige Folgen sie für einen aufstre-benden Menschen haben. Gewinne nie einenRuf in irgend einem kleinen Vorzug, wennDu nach Ruhm in einer höhern SphäreDich bemühst. Die Welt urtheilt immer nurnach dem gewöhnlichen Fall. Sie ficht, daß Leute,die geringfügigen Dingen eine bedeutende Beach-tung weihen, den Geist selten mit etwas Großembeschäftigen. Allerdings gibt es hievon Ausnah-men , aber auf Ausnahmen merkt die Welt nicht.