„„Gefangen in Augusta's Veste
„„Von Schönheit und von ihrer Schaar.""
„Ah!" rief Flora lachend, „Sie meinen MistreßDeSborough und ihre Schaar. Sehen Sie wie sicdort hinzieht; gehen Sie doch und bringen Sie ihreHuldigungen dar!"
„Sie sind schon dargebrachtsagte Linden mitleiser Stimme, „ohne daß ich einer so weiten Pilger-fahrt bedürfte; aber sie wurden vielleicht verachtet."
Flora's Gelächter war vorüber; das tiefste Rothüberlief ihre Wangen und der ganze Ausdruck diesesnoch eben so neckischen, freudigen Gesichts schien wiedurch Zauberschlag in ein ernstes, unterwürfiges, jafurchtsames Aussehen verwandelt.
Linden nahm von Neuem das Wort und kaumerhob sich seine Stimme über das Flüstern. Flü-stern ! süßer, feenhafter Laut, Musik die zum Herzenspricht, als fürchtete sie den Zauber zu brechen, dercs unter dem Zuhören bindet! Seufzer, der sich inWorte verhaucht und die Liebe in Töne auszuladensucht, müd, wie eine hcimkehrcnde Biene, von dersüßen Bürde.
„Erinnern Sie sich," sprach er, „jenes Abendsbei — wo wir uns zuletzt sahen, und der Kühnheit,die zu verzeihen Sic damals großmüthig genug waren?"
Flora antwortete nicht.
„Und erinnern Sie sich," fuhr Clarence fort,„daß ich Ihnen sagte, nicht als ein unbekannter,