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fand sich vom Umgang seines Freundes ausgeschlossen;selbst seine Großmutter, welcher der Boden theuerwar, den sein Fuß trat, blieb vom geheimen Heilig-thum ihres Enkels verbannt; aus dem bescheidenstenmenschlichen Wesen schien Warner das mürrischestegeworden zu seyn. Ach, es gibt ein Fieber der Seele,gegen welches das Fieber des Körpers Eis ist; einFieber, das, dem brennenden Strom eines Feuer-bcrgs gleich, sich dann, wenn cs am wenigsten er-wartet wird, aus dem Schoß des ruhigen Bodenserhebt, selbst im Zerstören erschafft und zu einerneuen Decke, die der Natur der ersteren gänzlich ent-gegengesetzt ist, verhärtet.
Mangel an Ruhe, Enthaltung von Speise, Un-geduld des angespannten Geists und der abgemattetenNerven, Alles vereinte sich die Gesundheit des Künst-lers zu zerstören, während es sein Genie steigerte.Ein sonst nie gesehener Scharlachfleck brannte auf sei-ner bleichen Wange; sein Auge glühte von einemglänzenden, unnatürlichen Feuer; seine Züge wur-den scharf und abgezehrt; die Knochen schimmertenunter der weißen, durchsichtigen Haut hervor, undKörper und Seele, aus ihrem gehörigen, freundli-chen Verband gerissen, schienen in grimmem Kampfzu ringen, wer von beiden die Oberhand und denSieg gewinne.
Doch weder feine neuen Aussichten, noch dieKälte des Freundes brachten Lindens warmes Herzvon der Ueberlegung zurück, wie er vor seinem