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enthalt kn Italien zu machen. Wirklich war mirdieser milde Himmel von den Aerzten als Aus-gleichung für die Ucbel angerathcn worden, welchemein Körper unter dem starren Norden zu tragengehabt, und im eignen Herzen hatt' ich mir irgendeine abgelegene Gegend des „göttlichen" Landesals die Stätte meiner beabsichtigten Siedelet an-gesezt. Es ist in der That erstaunend, wie Men-schen die lang in kalten Klimaten gelebt, nach denLändern milden Lichts und sommerlicher Fülleschmachten; ich empfand dieselbe unwiderstehlicheSehnsucht nach einem südlichen Klima, welcheSeeleute im wüsten Oceän nach den grünen Ge-filden und dem Bildcrwechsel der Küste empfun-den haben.
So durchzog ich denn die unermeslichen Ebe-nen Rußlands — reiste durch Ungarn und kam indie Türkei, die zu sehen ich gleichfalls gewünschthatte und wo ich mich eine kurze Zeit aufhielt.Sofort durchschifte ich das adriatische Meer undgrüste zum erstenmal das ausvnische Gcstad. ImMonat Mai — ein Monat von dessen lichterSchönheit man unter nordischem Himmel keineVorstellung hat, — betrat ich Italien. Als Be-leg der Macht, womit mich damals ein Gedankeergriffen hatte, der bei all seiner Wichtigkeit inder Regel für zu abstrakt und über unsre Naturhinausreichcnd erachtet wird, um das Gemüth tie-fer in Anspruch zu nehmen, — als Beleg hiefür