Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
117
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rer Sittlichkeit mit Dem, was wir für das Inte-resse unseres eigenen Jchs erkennen, verwobensind, sich über die unweise und unheilige Verfol-gung, welcher dieses Bckeutuiß allenthalben unter-liegt, kaum wundern wird, so sehr er auch die Ver-folger tadeln mag! Manche jammervolle Stunde,manchen Schmerz der Todesqual und Verzweif-lung trug mir diese Lehre ein; aber ich weißdaß Bezoni's Absicht Wvlwollen und das ganzeThun seines Lebens Tugend war. Während mirdaher meine Vernunft sagt, daß Gott den unwill-kürlichen, nur mit Widerstreben gefasten Jrrthumeines Menschen, dem alle Geschöpfe Gottes sotheuer waren, nicht rächen werde, gibt mir meineReligion die Hoffnung, daß ich ihn in jener Weltwiederfinden werde, wo kein Jrrthum ist, undwo der grose Geist, der keine menschliche Leiden-schaft kennt, den augenbliklichen Zweifel an seinerGerechtigkeit durch Ucberführnng von der Unend-lichkeit seiner Gnade bestraft.