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St. Simon der eben so bittern Temperaments alseingenommen für hohe Geburt war, lächelte höhnisch.„Mein Herr Graf," sprach er ziemlich höflich,„ich ehre Ihre Gesinnungen, wünsche Ihnen Erfolgin der Welt und eine leisere Stimme."
Ich wollte etwas in gleichem Ton crwicderndenn ich war sehr übler Laune, aber ich hielt anmich. „Ich will mir nicht ohne Noth" dacht ich,„zwei Feinde statt eines machen."
„ So lang der Herzog von St. Simon lebt,"entgcgnetc ich ernst, „werd' ich nie die Hoffnungaufgcbcn, auf gleüche m Weg die Gunst guter Für-sten und die Achtung der Menschen zu gewinnen."
Der Herzog war geschmeichelt und antworteteauf entsprechende Weise, entfernte sich aber sehrbald darauf. Ich war entschlossen, nicht eher weg-zugchcn. bis ich mich genugsam überzeugt, welcheBehandlung der Abbe mir zugedacht habe. Ichwartete nicht lang; — er kam aus seinem Kabi-net und empfing, den Nüken nach seiner gewöhn-lichen bäurischen, ungeschliffenen Art gegen denKamin gekehrt, die Ergcbcnhcitbcweise, seinerBesuche.
Ich eilte nicht sonderlich mich vorznstcllen,that cs aber endlich mit einer vertraulichen, obwolimmer noch ziemlich ehrerbietigen Miene. Du-bois sah mich von Kopf zu Fuß an, wandte mirbann plözlich den Rükcn zu, und sagte mit einemderben Fluch zu einem neben ihm stehenden Höf-