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tigen Gepräng nur, um mit desto mehr Schärfeüber die Interessen seines Volkes wachen zn kön-nen, gab den Vorsiz nur auf, um die Stelle desInquirenten cinzunchmen, und spielte den Untcr-thanen blos, um die Pflichten des Fürsten besserzu lernen. Hätt ich Muße, so mocht ich hier an-haltcn, um einen merkwürdigen Gcgensaz nichtzwischen dem Czar und dem Regenten, sondernzwischen Peter dem Groscn und Louis le Grandzu zeichnen. Beide sind Schöpfer einer neuenZeit; — an Beide knüpft sich ein gewaltiger Um-schwung in den Verhältnissen zweier mächtigen Rei-che. Hiemit aber endet die Achnlichkcit und be-ginnt der Kontrast: die plane Einfachheit Pe-ters, die überladene Pracht Ludwigs; die Strengeeines Barbarengesczgcbers, die Milde eines Ab-gottes des Hofs. Der Eine, siegreicher Verthci-diger seines Landes erkämpft einen dauerhaften,festen und gerechten Triumph; der Andere, erobern-der Verwüster eines Nachbarvolkes, gewinnt einenflimmernden, kurz dauernden, entehrenden Sieg.Der Eine ruhig, Scheinwcsen, Prunk und persön-liche Ehrenbezeugungen verwerfend, eine Wildnißzu einem Staat umschaffcnd; der Andere inFörmlichkeiten eingchüllt, auf einem pomphaftenThron das Einkommen von Millionen vergeudend,rnn die aufgedunsene Eitelkeit eines Einzigen znfüttern. Der Eine ein Feuer, das brennt ohne übereinen ziemlich engen Kreis hinauszulcnchtcn, sei-