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würdige Neigung, die zwischen Seelen, wie die unse-rigcn, bestehen sollte — alles Ucbrigc ist das Vorur-teil von Kindern."
„Vargravc, ich bin ehrgeizig — wcltlichgcsinnt —ich gesteh' es — aber ich könnte Alles Ihnen zu liebaufgcbcn!"
„So meinen Sic — den» Sic kennen die Größedes Opfers nicht. Sic sehen mich jetzt dem Anscheinnach reich, mächtig, angesehen und gesucht; — unddicß Schicksal wären Sic zu thcilen bereit; nnd dicßSchicksal sollten Sie mit mir thcilen, wäre cs wirk-lich eine Realität, was ich Ihnen bieten könnte..Abernehmen Sic einmal die Kehrseite. Meines Amts ver-lustig — ohne Vermögen — von Schulden gedrängt
— in offenkundiger Noth — i» schimpflichen und lächer-lichen Verlegenheiten — ausgcsctzt der Mißachtung,welche der Armuth und dem fchlgeschlagencn Ehrgeizfolgt — ein Verbannter in einer Stadt des Auslandsdie armselige Pension verzehrend, zu der ich berechtigtbi» — ein von der Staatskasse unterhaltener Bettler;
— und diese erst noch so verschlungen von Forderungenmtd Schulden, daß kein Krauler im nächsten Markt-flecken ist, der die Einkünfte des abtrctendcn Ministersbeneidete! Abgetreten — gefallen — verachtet in denbesten Mannesjahrcn, im Zcnith meiner Hoffnungen ISetzen Sic auch den Fall, ich für mich könnte dicßertragen — könnte ich es ertragen um Ihretwillen, dieSie geboren sind zu einer Zierde von Höfen? — UndSic, kö-nnten Sic mich so sehen? — das Leben